Salonwochenende auf Juist

Vom 1. bis 3. März findet auf Juist das erste „Salonwochenende“ statt, das sich in Vorträgen, Diskussionen und Gruppenarbeit dem Zustand unserer Gesellschaft widmet.

Wasserturm Juist (Foto: © Kurverwaltung Juist)

Viele Menschen haben den Eindruck, in einer unsicheren Zeit zu leben. Diese Unsicherheit bezieht sich einerseits auf eine unklare globale Situation – man denke an den Brexit, die Handelskrieg-Drohungen des US-Präsidenten oder den internationalen Terrorismus.

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Andererseits beschäftigt Deutschland wichtige Fragen, wie die Digitalisierung der Arbeitswelt, die rechtspopulistischen Bewegungen, der Abstand zwischen arm und reich, Heimat und Identität – die Liste ließe sich verlängern.

Egal, über welche Frage man spricht, irgendwann kommt Kritik daran zur Sprache, wie „die Medien“ mit den Themen umgehen. Das weist auf ein kommunikatives Problem hin: Trotz stets verfügbarer Informationen fehlt die Orientierung. BürgerInnen haben Schwierigkeiten, vertrauenswürdige Informationen zu bekommen, auf deren Grundlage sie sich ein eigenes Urteil bilden können. Insofern stellt sich auch die Frage, wie Medien funktionieren und wie wir mit ihnen umgehen.

 

Fragen der gegenwärtigen Gesellschaft

Die Initiatoren des ersten Salonwochenendes auf Juist sind Prof. Dr. Stefanie Molthagen-Schnöring und Dr. Dietmar Molthagen. Sie ist Professorin für Wirtschaftskommunikation an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und forscht und lehrt zu Kommunikationsmanagement, politischer Kommunikation und Kommunikation in der Vertrauenskrise. Er leitet das Julius-Leber-Forum der Friedrich-Ebert- Stiftung, das ein breit gefächertes politisches Bildungsangebot in Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein durchführt. Nebenberuflich ist er Lehrbeauftragter für politische Kommunikation.

Das Salon-Wochenende soll die Möglichkeit bieten, Fragen der gegenwärtigen Gesellschaft mit anderen interessierten Menschen zu diskutieren und miteinander Ideen zu entwickeln, was das gesellschaftliche Zusammenleben stärken könnte. In vier Veranstaltungen sprechen Experten und Teilnehmende in einer Mischung aus Vorträgen, Diskussionen und Gruppenarbeit über den Zustand unserer Gesellschaft.

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Verschiedene Veranstaltungsformate

Beginn ist der 01. März mit einer Auftaktveranstaltung zum Thema „Was denken die Menschen in Deutschland über die Fragen unserer Zeit?“, die Einblicke in aktuelle Studien gibt und zur anschließenden Diskussion der Ergebnisse einlädt.

Am 02. März analysieren die Teilnehmenden in Gruppenarbeit drei Gesellschaftsinterpretationen der vergangenen Jahre von Andreas Reckwitz („Gesellschaft der Singularitäten“), Heinz Bude („Gesellschaft der Angst“) und Colin Crouch („Postdemokratie“) zum selben Thema.

Am Nachmittag folgt ein Vortrag mit Diskussion zur Medienlandschaft in Deutschland angesichts der Vertrauenskrise von Medien und Diskussion aktueller Strategien von JournalistInnen, Stichworte sind „konstruktiver Journalismus“, dialogische Kommunikation, mehr Transparenz.

Den Abschluss des Wochenendes bildet am 03. März ein praktischer Workshop zu dem Thema: Was kann ich tun? Die Teilnehmenden sind eingeladen, gemeinsam an einer konstruktiven Kommunikationsstrategie zu einem von der Gruppe festgelegten Thema zu arbeiten.

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei und finden im Haus des Kurgastes statt. Sie werden von den Initiatoren moderiert. Jede Veranstaltung kann auch einzeln besucht werden. Maximale Teilnehmerzahl sind 30 Personen. Die Teilnahme ist nur mir vorheriger Anmeldung per Email möglich: salonanmeldung@gmx.de

Weitere Informationen zum ersten Salonwochende auf Juist unter:

https://www.juist.de/suchenbuchen/veranstaltungen/diskussionswochenende/

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