Vortrag zum Bienensterben

Am 5. Dezember spricht Dr. Peter Rosenkranz von der Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim in der KVHS Norden über das Bienensterben.

(Foto: PublicDomainPictures, pixabay.com, CC0)

Die Biene ist zu dem Symboltier des Insektensterbens geworden. Seit mehr als zehn Jahren ist es ein Thema in der Forschung, den Medien und inzwischen auch in der Politik. Eine Webinarreihe an der KVHS Norden zu Biodiversität und Insektensterben sucht nach Antworten auf die Fragen nach den Ursachen und Auswirkungen für Natur und Mensch.

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Am Mittwoch 5. Dezember 2018, 18:45 Uhr stellt Dr. rer. nat. Peter Rosenkranz von der Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim Ursachen und Gegenmaßnahmen des rätselhaften Bienensterbens vor.

Im Vortrag wird zunächst auf die Unterschiede zwischen den imkerlich gehaltenen Honigbienen und Wildbienen eingegangen. Beide Bienengruppen sind unverzichtbar für die Bestäubung und damit die zukünftige Nahrungsproduktion. Und beide geraten durch vom Menschen verursachte Veränderung der Lebensräume, intensive Landwirtschaft und neu eingeschleppte Krankheitserreger zunehmend unter Druck. Dabei wirken sich diese Faktoren auf Wildbienen und andere wildlebende Bestäuberinsekten sehr viel stärker aus als auf die Honigbienen. Da die Lebensräume für Bienen und andere Insekten dramatisch abnehmen, müssen die wenigen noch verfügbaren Flächen sinnvoll und intelligent genutzt werden. Hierzu werden abschließend einige Beispiele vorgestellt.

Der Vortrag wird live auf Großbildleinwand in die KVHS Norden übertragen. Im Anschluss besteht Gelegenheit, Fragen an den Referenten zu richten und miteinander zu diskutieren. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

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