Seenotretter schleppen Fähre ab

Am 9. August 2018 mussten die Norderneyer Rettungseinheiten der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) einer Frisia-Fähre im Gewittertief „Nadine“ beistehen.

Viel Arbeit für die Seenotretter: Seit Donnerstagnachmittag, 9. August 2018, sind die Rettungseinheiten der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in zahlreichen Revieren im Einsatz gewesen, während das Gewittertief „Nadine“ über Nord- und Ostsee gezogen ist. Gut zu tun hatten unter anderem die Seenotretter der Station Norderney.

Seenotrettungskreuzer BERNHARD GRUBEN/Station Norderney der DGzRS (Archivfoto: DGzRS – Die Seenotretter)

Die Inselfähre „Frisia VI“ ist am Freitagvormittag auf die Hilfe der Norderneyer Seenotretter angewiesen gewesen. Vor dem Weststrand der Insel waren gegen 11 Uhr beide Maschinen der 55 Meter langen Auto- und Passagierfähre ausgefallen.

Mit dem funktionstüchtig gebliebenen Bugstrahlruder konnte sich die mit rund 60 Menschen besetzte „Frisia VI“ auf ihrem Weg von Norderney nach Norddeich einigermaßen auf Position halten. „Zum Glück hatten wir Hochwasser, der Ebbstrom hatte noch nicht eingesetzt“, sagte Peter Henning, Vormann des Seenotrettungskreuzers EUGEN.

Die EUGEN nahm die „Frisia VI“ auf den Haken und schleppte sie zurück Richtung Norderney. Kurz vor der Hafeneinfahrt gelang es der Fährbesatzung mit Bordmitteln, die Maschinen wieder zu starten. Passagiere und Besatzung erreichten sicher die Insel.

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