Autos beschädigt, Unfälle, Telefonbetrug

Im Polizeibericht aus dem Aktkreis Norden geht es u.a. um diverse beschädigte Autos, Unfälle und Einbrüche. Außerdem wird vor Telefonbetrügern gewarnt.

Altkreis Norden (ots) – Durch ein unverschlossenes Fenster stieg mindestens ein Unbekannter in ein Wohnhaus im Königsweg in Norden ein. Die Tat ereignete sich zwischen Donnerstag, 28. Juni, 21 Uhr, und Dienstag, 16 Uhr. Das Innere wurde durchsucht. Entwendet wurden Wertgenstände wie unter anderem Rasenmäher, Motorsäge, Fernseher, Playstation und Laptop. Hinweise nimmt die Polizei entgegen unter Telefon 04931 9210.

Einen 55 Jahre alten Mann forderte die Polizei am Sonntag, 1. Juli gegen 11:55 Uhr in der Norder Alleestraße auf, für eine allgemeine Verkehrskontrolle zu halten. Der Roller fuhr rund 50 km/h. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Fahrer weder im Besitz einer Prüfbescheinigung noch einer Fahrerlaubnis ist. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt.

Ein 23 Jahre alter Mann wurde bei einem Verkehrsunfall am Montag, 2. Juli gegen 16:20 Uhr in Wirdum schwer verletzt. Er war mit seiner Kawasaki auf der Marienhafer Straße unterwegs. Ausgangs einer Rechtskurve überholte er ein Auto und scherte dann ein. In der anschließenden Linkskurve kam er nach rechts von der Straße ab und verletzte sich schwer.

Ein silberner Mazda-Kombi wurde am Montag zwischen 11:30 Uhr und 11:45 Uhr beschädigt. Geparkt war er in der Handelsstraße in der Krummhörn. Vermutlich wurde der Schaden beim Rangieren eines anderen Autos verursacht. Dann entfernte sich der Unbekannte, ohne sich um die Regulierung des Schadens zu kümmern. Hinweise nimmt die Polizei entgegen unter Telefon 04923 364.

Die Polizei hat am Montag gegen 18:10 Uhr den Fahrer eines VW Passat kontrolliert. Dieser war in der Staße „Am Norder Tief“ unterwegs. Bei der allgemeinen Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der 55-Jährige aus Norden unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,2 Promille. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.

Unbekannte haben auf der Insel Norderney drei Strandkörbe entwendet. Diese befanden sich am Nordstrand. Sie sind blau und weiß gestreift und haben Nummern, die mit 12 beginnen. Ereignet hat sich die Tat zwischen Freitag, 17 Uhr, und Dienstag, 3. Juli, 9:45 Uhr. Hinweise nimmt die Polizei entgegen unter Telefon 04931 9210.

Ein Unbekannter beschädigte am Dienstag zwischen 7:30 Uhr und 9 Uhr einen weißen Opel Vivaro. Dieser war auf einem Parkplatz in der Feldhausenstraße auf der Insel Norderney abgestellt. Ersten Ermittlungen zufolge entstand der Schaden beim Rangieren eines anderen Fahrzeugs. Er liegt im mittleren vierstelligen Bereich. Hinweise nimmt die Polizei entgegen unter Telefon 04932 92980.

In der Krummhörn wurde bei einem Verkehrsunfall ein 31 Jahre alter Mann am Dienstag leicht verletzt. Er fuhr mit seinem Motorrad die Landstraße in Richtung Pewsum entlang. Kurz vor dem Ortseingang traten plötzlich Rehe vor das Zweirad des Mannes aus der Krummhörn. Deshalb bremste er und wich aus. Einen Zusammenstoß mit den Tieren konnte er dadurch verhindern, allerdings kam er zu Fall. Dabei zog er sich leichte Verletzungen zu. Am Motorrad entstand Totalschaden.

Bei einem Verkehrsunfall wurde ebenfalls am Dienstag gegen 11:45 Uhr eine Frau schwer verletzt. Sie war als Fußgängerin auf dem Gehweg der Knyphausenstraße, Ecke Moltkestraße unterwegs. Eine 59 Jahre alte Norderneyerin übersah die Frau, als sie mit einem VW Caddy rückwärts aus der Moltkestraße fuhr. Es kam zum Zusammenstoß. Dadurch fiel die 79 Jahre alte Frau aus Nordrhein-Westfalen auf die Straße und wurde schwer verletzt.

Ein weißer VW Golf Sportsvan wurde am Dienstag zwischen 13 Uhr und 13:30 Uhr beschädigt. Er war auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes in der Gewerbestraße abgestellt. Ersten Ermittlungen zufolge entstand der Schaden beim Rangieren eines anderen Autos. Der Verursacher entfernte sich, ohne sich um die Regulierung zu kümmern. Hinweise nimmt die Polizei entgegen unter Telefon 04931 9210.

In Lütetsburg sind Unbekannte in ein Wohnhaus eingedrungen. Sie stiegen am Dienstag zwischen 15 Uhr und 17:20 Uhr durch ein Dachfenster in das Gebäude in der Straße „Am Nordacker“ ein. Entwendet wurde Bargeld. Hinweise nimmt die Polizei entgegen unter Telefon 04931 9210.

In Dornum, Nesse, ist am Dienstag gegen 21:30 Uhr in einem Gebäude in der Cankebeerstraße ein Feuer ausgebrochen. Der Rauch aktivierte den Rauchmelder, so dass die Bewohner die Flammen entdeckten und sie eigenständig löschen konnten. Ursache für das Feuer ist nach derzeitigem Ermittlungsstand ein technischer Defekt. Ersten Schätzungen zufolge liegt der Schaden im unteren vierstelligen Bereich.

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Mit einem Gullydeckel haben unbekannte die Verglasung einer Haupteingangstür zu einem Autohaus in Leezdorf, Am Sandkasten, eingeworfen. Ereignet hat sich die Tat gegen 1 Uhr am Donnerstag, 5. Juli. Zeugen hatten den dabei entstandenen Krach gehört und die Polizei verständigt. Ins Geschäftsgebäude gelangten die Unbekannten nicht. Hinweise nimmt die Polizei entgegen unter Telefon 04931 9210.

Ein Rauchmelder hat auf der Insel Norderney schlimmeres verhindert. Anwohner hatten das Signal und Rauchgeruch am Mittwoch gegen 23 Uhr in der Benekestraße wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert. Diese öffnete die Wohnungstür und fand Lebensmittel vor, die auf dem Herd verbrannten. Der Bewohner (71) war zu diesem Zeitpunkt nicht Zuhause.

 

Polizei warnt vor betrügerischen Anrufen

Es klingt nach Hilfe – ist aber Betrug. Die Polizei warnt vor so genanntem „Tech Support Scam“. Dahinter verbergen sich Call-Center, die wahllos Telefonnummern anrufen und sich in der Regel als vermeintliche Microsoft Mitarbeiter ausgeben. In den vergangenen Wochen sind diese Anrufe vermehrt in den Landkreisen Aurich und Wittmund vorgekommen. So auch am Freitag in Friedeburg. Gegen 12 Uhr erhielt eine 39-Jährige einen Anruf. Eine Frauenstimme gab sich auf Englisch als Mitarbeiterin der Firma Microsoft aus. Sie fordert die 39-Jährige auf, sich an den PC zu setzen, damit sie ihr bei einem Problem helfen könnte, das die Firma Microsoft bei ihr festgestellt habe. Die Friedeburgerin reagierte richtig: Sie legte auf.

Nach Angaben einer Microsoft-Umfrage aus dem vergangenen Jahr erhielten weltweit etwa zwei Drittel der Befragten Anrufe innerhalb von zwölf Monaten. Mit dem vermeintlichen Angebot eines Supports (Hilfe) per Telefon oder E-Mail versuchen die Betrüger, mit einer zu installierenden Software oder per Fernwartung Zugriff auf den PC zu bekommen. Die Täter installieren dann Trojaner, mit denen sie Daten zum Beispiel fürs Onlinebanking abgreifen oder legen den Computer lahm, bis ein Lösegeld gezahlt wird. Häufig entstehen Schäden von mehreren Hundert Euro, bevor der Betrug aufgedeckt wird.

So erging es auch einem 55-Jährigen aus dem Altkreis Norden. Ihn rief am Montag ein Mann an, der sich als Microsoft-Mitarbeiter ausgab, Deutsch sprach und ihm mittelte, sein Computer sei gehackt worden und werde für kriminelle Aktivitäten genutzt. Sie redeten über die Programme, die er verwendet, und schließlich erlaubte der Mann in den Glauben, der Anrufer würde ihm helfen, seinen PC zu sichern, den Zugriff per Fernwartung. Es entstand ein Schaden von mehreren Hundert Euro.

Hinter den Anrufen steckt nicht die Firma Microsoft, sondern in der Regel ein Call-Center, das im Ausland, häufig in Asien, seinen Sitz hat. Die Anrufer sind sowohl Männer als auch Frauen, sprechen meist Englisch, mit indischem Akzent, oder Deutsch. Behauptet wird zum Beispiel auch, dass der PC von einem Virus befallen sei oder ein Upgrade vorgenommen werden müsse, für das die Firma vollen Zugriff benötige. Das ist alles frei erfunden. Microsoft tätigt solche Anrufe nicht.

So schützen Sie sich vor den Betrügern:

– Erhalten Sie einen angeblichen Anruf eines Microsoft-Mitarbeiters: legen Sie auf! Falls möglich, notieren Sie bitte die Rufnummer und teilen Sie uns diese mit.

– Lassen Sie sich auf keinen Fall darauf ein, Fremdsoftware zu installieren oder die Fernwartung auf das Endgerät freizugeben, auch wenn die Täter drohen, die Windows-Version zu löschen o.ä.

– Wer auf Drängen der Betrüger doch Software installiert hat, sollte das Gerät vom Netz nehmen, die installierte Software beseitigen (lassen) und alle Passwörter ändern – vor allem die Daten fürs Online-Banking, Online-Shops und den eigenen E-Mail-Account.

– Sprechen Sie im Falle, dass Sie Opfer eines solchen Betrugs geworden sind, Ihre Bank an, um einen finanziellen Schaden möglicherweise noch zu vermeiden.

– Melden Sie den Anruf auf jeden Fall der Polizei. Informieren Sie Familie, Freunde und Nachbarn und schützen sie sie so. Wer die Masche kennt, fällt nicht so leicht darauf rein.

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