Märchen mit feinem Witz

Paula Quast erzählt am 17. März im Bürgerhaus Norden jüdische Märchen mit feinem Witz und tiefem Sinn, Krischa Weber begleitet am Cello.

In jüdischen Märchen verbindet sich die Weisheit und der Humor der Erzähltradition mit den Farben und der Fabulierfreude des Orients. Mit diesem Programm hat Paula Quast etwas Besonderes erschaffen. Genießen Sie am Samstag, dem 17. März um 20 Uhr im Bürgerhaus Norden ihre warme, tiefe Stimme und die klare, akzentuierte Sprechweise, mit der Paula Quast Jung und Alt in ihren Bann zieht. Sie setzt gekonnt Pausen, betont dramatische Änderungen, drückt Angst, Genugtuung, Zittern, Verlogenheit, Gier und Liebe aus, weckt Erwartungen und Ergriffenheit. Sie unterdrückt in den finalen Sätzen auch nicht ihr eigenes Vergnügen an diesen Endungen.

Krischa Weber läßt sich von der bildhaften Erzählweise inspirieren zu Improvisationen und Klangbildern auf dem Cello und der „Singenden Säge“. Mit einem auf den Text bezogenen Musikkonzept fügt sie der musikalischen Erzählweise eine weitere Dimension hinzuzu und schafft Momente, in denen die Texte nachklingen. Es erklingen Cellomelodien, Geräuschhaftes und auch mal ein jiddisches Lied.

 

Humor und starke Frauen

Paula Quast erzählt am 17. März im Bürgerhaus Norden jüdische Märchen mit feinem Witz und tiefem Sinn, Krischa Weber begleitet am Cello. (Foto: Alfons Fries)

Bei ihren Recherchen zu Mascha Kaléko und Hedwig Lachmann kam Paula Quast oft auch mit jüdischem Humor in Berührung. Sie reizte das Hintersinnige. Da sie sich aber für keine gute Witzeerzählerin hält, wählte sie die Märchen, die nur vordergründig einfach erscheinen. Sie haben immer mehr als eine Ebene, die es herauszuarbeiten gilt, und speziell die ausgesuchten kann man als Charakterstudien begreifen. Jüdische Märchen haben eine Moral, ein tiefer Sinn zeichnet sie aus und auch oft eine gehörige Portion Humor.

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Paula Quast wurde in Hamburg geboren und entwickelte schon früh eine tiefe Liebe zu Schauspiel und Oper. Sie studierte Schauspiel, Atemtraining und Sprechtechnik. Paula Quast entwickelte früh ein Gespür und eine Vorliebe für starke, ungewöhnlich denkende Frauen. Bereits 1996 präsentierte Paula Quast erstmals das Mascha Kaléko-Programm und war damit eine der ersten, die die Dichterin aus der Vergessenheit holte. 2007 fing sie erneut Feuer, als man ihr die Lyrik von Hedwig Lachmann empfahl, deren Klarheit und geistige Selbstständigkeit sie beeindruckte. Aus ihrer Begeisterung entstand das Hedwig-Lachmann-Programm. Nur scheinbar anders, aber ebenso faszinierend ist ihr drittes Projekt, Jüdische Märchen.

Krischa Weber lebt als Cellistin in Hamburg. Sie spielt in unterschiedlichsten Ensembles wie dem Ersten Improvisierenden Streichorchester, den Duos Marie Claire, WeberWendt und Das Himmlische Vergnügen, den Celloensemblen Cello en Vogue, Katrin Achinger & The Flight Cre u.a.. Krischa Weber befasst sich seit vielen Jahren mit den Möglichkeiten von Improvisation und entwickelt Musikkonzepte für unterschiedlichste Gelegenheiten, sei es mit prominenten Sprechern oder bezogen auf besondere Orte. Ab und an erklingt auch die Singende Säge.

Die Veranstaltung entstand in Zusammenarbeit mir dem Ökumenischen Arbeitskreis Norden e.V.. Karten für die Veranstaltung am Samstag, dem 17. März 2018 um 20 Uhr zum Preis von 15,00 € sind erhältlich

  • bei der Bürgerstiftung unter 0151/21105147,
  • per Email unter kultur@buergerhausnorden.de,
  • auf der Homepage www.buergerstiftung-norden.de,
  • im SKN-Kundenzentrum (Neuer Weg 33, Norden) und
  • an der Abendkasse.

Veranstaltungsort: Bürgerhaus Norden, Am Markt 55, 26506 Norden

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