Tödlicher Unfall, Warnung vor falschen Polizisten

Im Polizeibericht aus dem Altkreis Norden geht es u.a. um einen tragischen Unfall in Großheide. Außerdem wird erneut vor falschen Polizisten am Telefon gewarnt.

Altkreis Norden (ots) – In Norden haben Unbekannte zwischen Sonntag, 11. Februar, 23 Uhr, und Montag, 10 Uhr, Reifen eines silbernen Peugeot beschädigt. Abgestellt war das Auto in der Osterstraße. Hinweise nimmt die Polizei entgegen unter Telefon 04931 9210.

In Hagermarsch ist es am Montag, 12.02.2017, um 12:30 Uhr, zu einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 213, Alter Postweg, gekommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kommt der 57jährige Fahrer eines schwarzen Opels alleinbeteiligt von der Straße ab und fährt in den dortigen Straßengraben. Bei der polizeilichen Überprüfung stellen die Beamten fest, dass der Mann aus dem Landkreis Aurich ohne Führerschein gefahren ist und Alkohol getrunken hatte. Ein Alkoholtest ergab eine Atemalkoholkonzentration von 2,10 Promille bei dem Mann. Eine Blutprobe wurde angeordnet und ein Strafverfahren eingeleitet. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

In Norden ereignete sich am Dienstag, 13. Februar gegen 9:10 Uhr ein Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Hollweg/Feldstraße. Ein 34 Jahre alter Mann war in einem VW Lupo unterwegs und missachtete die Vorfahrt einer 26jährigen VW Up-Fahrerin. Bei dem Unfall wurden die Frau aus Norden sowie der Mitfahrer des Mannes aus Duisburg leicht verletzt.

In Leezdorf wurde ebenfalls am Dienstag gegen 11 Uhr eine 33 Jahre alte Frau aus Leezdorf bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt. Sie war mit einem VW Sharan vorfahrtsberechtigt im Kreuzungsbereich „Am Sandkasten“/Kirchweg unterwegs, als sich ein 26 Jahre alter Mann aus Apen in einem Hyundai näherte. Es kam zu Zusammenstoß. Dabei wurde die Frau leicht verletzt.

Auch in Norden hat sich am Dienstag gegen 14:45 ein weiterer Unfall ereignet. Dabei fuhr ein 17jähriger Fahrschüler in Begleitung seines 34jährigen Lehrers mit einem BMW auf der Stellmacher Straße in Richtung Wurzeldeicher Straße. An der Einmündung musste er verkehrsbedingt halten. Dies bemerkte der hinter ihm fahrende 47jährige Mann in einem VW-Passat zu spät und fuhr auf. An beiden Autos entstand Sachschaden. Bei dem Unfall wurden die Insassen des Fahrschulwagens leicht verletzt. Alle Beteiligten stammen aus dem Altkreis Norden.

In Norden hat die Polizei am Dienstag gegen 7:20 Uhr auf der Bundesstraße einen Mercedes kontrolliert. Dabei stellten die Beamten fest, dass die 21 Jahre alte Fahrerin aus dem Altkreis Norden nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Gegen sie sowie gegen die Halterin, eine 46 Jahre alte Frau aus dem Altkreis Norden, wurden Strafverfahren eingeleitet.

Ein Unbekannter hat in Hage einen schwarzen Hyundai beschädigt. Dieser war im Schulweg abgestellt. Die Tat ereignete sich am Dienstag zwischen 13:15 Uhr und 19:15 Uhr. Ersten Ermittlungen zufolge entstand der Schaden durch ein anderes Fahrzeug. Hinweise nimmt die Polizei entgegen unter Telefon 04931 7151.

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In Großheide hat sich am Mittwoch, 14. Februar gegen 19 Uhr ein tödlicher Unfall ereignet. Dabei fuhr ein 36jähriger Mann aus Großheide mit seinem Transporter die Südarler Landstraße in Großheide aus Südarle kommend in Richtung Südcoldinne entlang. Ein 16jähriger Jugendlicher aus Großheide kam ihm mit einem vermutlich unbeleuchteten Kleinkraftrad entgegen. Als der 36jährige Mann von der Südarler Landstraße nach links in den Baumweg abbiegen wollte, übersah er den 16jährigen Jugendlichen, der zeitgleich nach rechts in den Baumweg abbiegen wollte. Es kam zum Unfall. Der Junge wurde dabei schwer verletzt. Er verstarb wenig später im Krankenhaus. Bei den Beteiligten handelt es sich um Vater und Sohn. Die Polizei hat Ermittlungen zum Geschehen aufgenommen.

 

Polizei warnt erneut vor falschen Ermittlern

Aus Wiesmoor, Großheide und Norden hat die Polizei in den vergangenen Tagen vermehrt Hinweise auf Anrufe durch so genannte „falsche Polizeibeamte“ erhalten. So stellte sich einer 68jährigen Frau aus Wiesmoor am Mittwochmittag telefonisch ein angeblicher Polizist vor. Er habe den Zettel mit ihrer Anschrift bei einem Einbruch in eine Bankfiliale gefunden, behauptete er und forderte die Frau auf, ihre Vermögensverhältnisse offen zu legen. Die Frau reagierte richtig: Sie legte auf. Auch ein 87jähriger aus Großheide durchschaute den Betrugsversuch. Nachdem ein angeblicher Polizeibeamter ihn am Mittwoch gegen 11 Uhr telefonisch gezielt nach Wertgegenständen fragte, beendetet er das Gespräch.

So schützen sie sich vor so genannten „falschen Polizisten“:

– Polizeiliche Telefonnummern setzen sich nicht aus der Vorwahl und der Notrufnummer 110 zusammen. Vergleichen Sie die eingeblendete Telefonnummer des Anrufers mit der Ihrer örtlichen Polizeidienststelle. Rufen Sie im Zweifel bei Ihrer zuständigen Polizeidienststelle an und fragen nach, ob der Ihnen geschilderte Sachverhalt dort tatsächlich bekannt ist.

– Geben Sie nie persönliche Daten, Informationen oder Angaben zu Wertsachen an fremde Personen weiter, erst recht nicht am Telefon.

– Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen.

– Reden Sie mit Freunden und Familienmitgliedern über solche Maschen oder konkret über erhaltene Anrufe. Falls die Betrüger es geschafft haben, Sie zu verunsichern, fällt der Trick vielleicht einem Freund oder Familienmitglied auf.

– Geben Sie niemals Wertsachen an Personen heraus, welche Sie nicht persönlich kennen. Lassen Sie sich dabei nicht auf Äußerungen ein, dass die fremde Person der leitende Ermittler, Staatsanwalt, BKA- oder LKA-Beamter in einem Strafverfahren ist.

– Bleiben Sie skeptisch und vorsichtig und sprechen Sie mit Angehörigen, Freunden und Nachbarn über die Betrugsmasche.

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