Ludgeri-Weihnachtsmarkt 2017

Der Baum und die ersten Hütten des diesjährigen Norder Weihnachtsmarkts stehen schon auf dem Torfmarkt bereit, am 1. Dezember geht es los.

Bereits seit Tagen können die Norderinnen und Norder die Aufbauarbeiten auf dem Torfmarkt mitverfolgen und sehen, wie der Ludgeri Weihnachtsmarkt langsam entsteht. Zur feierlichen Eröffnung am 01. Dezember muss alles stehen und dekoriert sein.

Interessierte konnten bereits das Aufstellen des elf Meter hohen Weihnachtsbaumes beobachten. Gestiftet wurde der Baum, der aus dem Lütetsburger Wald kommt, auch in diesem Jahr wieder durch die Bürgerstiftung Norden. Die Bürgerstiftung spendet aber nicht nur den Baum, sondern auch Auf- und Abbau und die Beleuchtung der Tanne, die das Herzstück des Weihnachtsmarktes bildet.

Budendorf auf dem Ludgeri Weihnachtsmarkt (Foto: Stadt Norden)

Am 1. Dezember ist es endlich soweit: Um 16.30 Uhr wird der Weihnachtsmarkt durch die IG Ludgeri Weihnachtsmarkt und Bürgermeister Heiko Schmelzle feierlich eröffnet. Neben den Verpflegungs- und Kunsthandwerkständen lädt auch in diesem Jahr das rund 60 qm große Aktionshaus, in welchem sich Organisationen und Vereine präsentieren, wieder zum Erkunden ein. Durch die verschiedenen Organisationen bietet es sich an, regelmäßig im Aktionshaus vorbeizuschauen und das bunte Angebot zu erkunden.

Neu ist 2017, dass der Weihnachtsmarkt auch zwischen den Feiertagen geöffnet hat. Neben den Verpflegungsständen öffnen auch die Kunsthandwerkerstände ihre Türen und laden zum Bummeln und Verweilen vor dem Jahreswechsel ein.

 

Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes:

01. Dezember 2017 – 31. Dezember 2017

täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr

30. Dezember 10.00 bis 18.00 Uhr

31. Dezember 10.00 bis 14.00 Uhr

 

Öffnungszeiten der Kunsthandwerkstände und des Aktionshauses:

01. Dezember 2017 – 30. Dezember 2017

Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Sonntag: 14.00 bis 19.00 Uhr

Samstag: 10.00 bis 19.00 Uhr

30. Dezember 10.00 bis 14.00 Uhr

 

Vom 24. -26. Dezember hat der Markt geschlossen.

 

Das „Lebennig Krippenspill“ verzaubert auch 2017 wieder

Seit 12 Jahren gehört das Krippenspiel zur Vorweihnachtszeit in Norden und ist für viele Besucherinnen und Besucher zur Tradition geworden. Die Niederdeutsche Bühne führt das Stück in plattdeutscher Sprache auch 2017 wieder an zwei Wochenenden im Dezember auf.

Das „Lebendige Krippenspiel“ gehört für viele Norderinnen und Norder zur Vorweihnachtszeit wie Plätzchen, Punsch und Tannenduft. Bereits seit 2005 führt die Niederdeutsche Bühne auf dem Norder Marktplatz jährlich am zweiten und dritten Adventswochenende das Weihnachtsevangelium auf. Das Freilichttheaterstück erfreut sich in jedem Jahr großer Beliebtheit.

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Plattdeutsche Weihnachtsgeschichte

Lebendiges Krippenspiel in Norden. (Foto: Paulsen Norden)

Die Ursprünge des Stückes gehen auf die Idee von Friedrich Backer zurück. Durch die Zusammenarbeit verschiedener Personen konnte das Theaterstück entstehen. Die Inszenierung wurde von Hermann Dirksen eingerichtet, Gerrit Herlyn übertrug die Texte ins Plattdeutsche und Adolf Sanders übersetzte die Weihnachtslieder aus dem Hochdeutschen. Damit schufen sie gemeinsam die Grundlage für das „Lebennig Krippenspill“.

Die Verbundenheit mit dem „Lebendigen Krippenspiel“ wird aber nicht nur bei den treuen Besucherinnen und Besuchern, sondern auch in Personen wie Hans-Hermann Briese und Uwe Knoop deutlich. Beide feiern in diesem Jahr ihre 50. Aufführung. Bereits seit 2005 und damit seit dem ersten Krippenspiel sind beide in jedem Jahr mit dabei.

Der Stall auf dem Blücherplatz, der seit dem letzten Wochenende aufgebaut wird, ist bereits von weitem zu sehen. Lebende Tiere, wie Schafe, Ziegen, ein Esel und ein Ochse reisen zu den Auftritten an und füllen gemeinsam mit den Schauspielerinnen und Schauspielern den Stall mit Leben. Für die Zuschauer wird auch in diesem Jahr wieder eine Tribüne aufgebaut, auf der sie das ca. 40 Minuten dauernde Spiel verfolgen können.

Vorgetragen wird die Weihnachtsgeschichte in plattdeutscher Sprache von Hans-Hermann Briese. Der gemischte Chor der Andreas-Gemeinde Norden singt die Advents- und Weihnachtslieder auf Plattdeutsch und der Bläserkreis der Ludgeri-Gemeinde Norden spielt weihnachtliche Weisen. Die Produktion liegt in den Händen von Heike Müller-Feldmann und Teelke Budde, die die Regie übernommen hat.

Tatkräftig unterstützt werden die Aufführungen zudem von der Stadt Norden und durch Reinhard Klaahsen. Der Esel, die Schafe und die Ziegen werden vom Team des „Tomtes Hof“ gebracht und betreut. Der „Ochse“, der im wahren Leben eine Kuh ist, wird von Freddy Janssen zu den Auftritten gefahren und die Pferdesportgemeinschaft Norddeich e.V. stellt die Pferde zur Verfügung.

Termine: 09., 10., 16. und 17.12.2017, jeweils 17.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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