Vermisster tot, Krisen-Interventions-Team

Die Polizei berichtet u.a. vom Fund der Leiche eines vermissten Greetsielers. Die Feuerwehr Norden hat nun ein Krisen-Interventions-Team.

Altkreis Norden (ots) – Unbekannte haben in der Okko-Tom-Brook-Straße in Greetsiel eine Esche gefällt. Das Holz wurde zurückgelassen. Die Tatzeit liegt zwischen Montag, 2. Oktober, Mitternacht, und Freitag, 6. Oktober, Mitternacht. Hinweise nimmt die Polizei entgegen unter Telefon 04931 9210.

Unbekannte sind zwischen Freitag, 29. Oktober, 10 Uhr, und Mittwoch, 8. November, 13 Uhr, in den die Waschräume mehrerer Appartementhäuser in der Viktoriastraße und der Halemstraße auf Norderney gelangt. Dort öffneten sie gewaltsam die Münzautomaten an den Waschmaschinen und entwendeten das Münzgeld. Hinweise nimmt die Polizei entgegen unter Telefon 04932 92980.

Die Polizei sucht die Eigentümer von Wertsachen, die im Zusammenhang mit Ermittlungen in Hage und Norden Ende Oktober gefunden wurden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand könnten sie im Altkreis Norden gestohlen worden sein, andere Tatorte werden nicht ausgeschlossen. Hinweise nimmt die Polizei entgegen unter Telefon 04931 9210.

Die Polizei sucht die Eigentümer von Wertsachen, die im Zusammenhang mit Ermittlungen in Hage und Norden Ende Oktober gefunden wurden. (Foto: PI Aurich/Wittmund)

Die Polizei hat auf Norderney am Sonntag, 5. November gegen 21 Uhr auf Streife ein beschädigtes Wartehäuschen entdeckt. Es befindet sich in der Lippestraße. Hinweise auf die Verursacher nimmt die Polizei entgegen unter Telefon 04932 92980.

Aufmerksame Zeugen haben am Dienstag, 7. November gegen 16:35 Uhr in Norden zwei Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren in einer Drogerie, Osterstraße, dabei beobachtet, wie sie jeweils eine Flasche Marken-Parfum aus der Verpackung nahmen und diese dann in die Jacke stecken. Anschließend entfernten sie sich. Die Polizei wurde hinzugerufen, die Strafverfahren einleitete.

In Norden wurde ebenfalls am Dienstag gegen 19:30 Uhr festgestellt, dass zwei weiße Schilder, die auf eine Blutspende hinweisen, zerstört wurden. Diese befanden sich in der Alleestraße, Ecke Feldpfad. Der Tatzeitraum kann nicht weiter eingegrenzt werden. Hinweise nimmt die Polizei entgegen unter Telefon 04931 9210.

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In Norden hat die Polizei am Mittwoch, 8. November gegen 15:45 Uhr den Fahrer eines Daimler Chryslers gestoppt, der auf dem Kampweg unterwegs war. Bei dem 45-Jährigen wurde ein Atemalkoholwert von mehr 1,2 Promille festgestellt. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Seinen Führerschein muss der Mann abgeben.

In Norden wollte eine 27 Jahre alte Fahrerin eines Audi am Donnerstag, 9. November gegen 16:15 Uhr auf der Norddeicher Straße an der Kreuzung Brummelkamp rechts abbiegen. Dabei übersah sie einen in gleicher Richtung fahrenden Radler. Bei dem Zusammenstoß wurde der 53-Jährige leicht verletzt.

 

Rudolf Jacobs tot aufgefunden

Der seit Sonntagabend vermisste Rudolf Jacobs wurde am Donnerstagvormittag, 9. November tot in Greetsiel aufgefunden. Zeugen hatten den 82-Jährigen in einem wasserführenden Graben entdeckt und die Polizei informiert. Der Graben befindet sich in einem schwer zugänglichen und dicht bewachsenen Gebiet einer Siedlung. Erst nach dem Entfernen von Wildwuchs konnte die Leiche von der Feuerwehr geborgen werden. Ein Fremdverschulden schließt die Polizei aus.

Einsatzkräfte der Feuerwehen sowie die DRK-Rettungshundestaffel Ostfriesland und die Polizei hatten seit dem Verschwinden intensiv nach dem Mann gesucht. Auch aus der Bevölkerung hatte es Hinweise gegeben, die die Polizei überprüfte.

 

Norder Wehr gründet Krisen-Interventions-Team

Am Dienstagabend, 31. Oktober fand im Norder Hilfeleistungszentrum eine Vorstellung zum Thema „Krisen-Interventions-Teams (KIT)“ statt. Rund zwanzig interessierte Einsatzkräfte nahmen an der ersten Vorstellungsrunde teil. Bereits bei der Jahresdienstversammlung im Januar diesen Jahres sah der Stadtbrandmeister Thomas Kettler die Notwendigkeit eines solchen Teams. Wie Einsätze der Vergangenheit zeigten, zum Beispiel der Einsatz am 9. Oktober „Tödlicher Unfall mit Aufsitzrasenmäher“, zu Recht.

Das KIT-Team soll ausgebildet werden, um in extremen Situationen die Betreuung aller Beteiligten im ersten Moment zu übernehmen. Dabei soll die bereits funktionierende Notfallseelsorge nicht ersetzt werden, sondern vielmehr den so genannten „Erstangriff“ übernehmen und dann die Notfallseelsorger unterstützen. Aber auch die Prävention im Bereich der Feuerwehr will das KIT-Team übernehmen und mit einer guten Ausbildung die Einsatzkräfte auf extreme Ereignisse so gut es geht vorbereiten. Ausgearbeitet wurde die Vorstellung durch die Kameradin Jessica Petke.

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