Yacht manövrierunfähig

Noch vor der Taufe hat die SRB 67 der Seenotretter ihren ersten Einsatz gehabt und eine manövrierunfähige Yacht in Sicherheit gebracht.

Bei einem seiner ersten Einsätze hat das Seenotrettungsboot der Station Langeoog, derzeit noch unter seiner internen Bezeichnung SRB 67, am 2. August 2017 eine manövrierunfähige Yacht und ihre Besatzung sicher in den Hafen gebracht.

Die zwölf Meter lange und zehn Tonnen schwere Segelyacht „Amun“ mit vier Personen an Bord hatte drei Seemeilen (ca. 5,4 Kilometer) vor der Ansteuerungstonne in die Accumer Ee einen Totalausfall der Ruderanlage erlitten. Die Yacht war nicht mehr manövrierfähig.

In der von zahlreichen Untiefen und starkem Gezeitenstrom geprägten Accumer Ee, dem Seegatt zwischen den Inseln Baltrum und Langeoog, war die Besatzung in großer Gefahr.

Im Schlepp der Langeooger Seenotretter: eine nach Ruderausfall manövrierunfähige Segelyacht. (Foto: DGzRS)

SRB 67 lief sofort mit drei Seenotrettern aus und erreichte die Yacht etwa dreißig Minuten später. Aufgrund des starken Seegangs war es nicht möglich, die Segelyacht längsseits zu nehmen. Da die Yacht nicht mehr auf Ruderbewegungen reagierte, konnte sie nur sehr langsam Richtung Hafen geschleppt werden. Kurz vor dem Langeooger Hafen nahmen die Seenotretter das Schiff längsseits und brachten es sicher an den Anleger.

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Die befahrbaren Seegatten zwischen den Ostfriesischen Inseln gelten auch unter erfahrenen Seglern als anspruchsvoll. Eine exakte Navigation ist erforderlich, da die Fahrwasser an gefährlichen Sandbänken vorbeiführen. Eine Strandung in diesem Bereich ist extrem gefährlich für Schiff und Besatzung. Durch natürliche dynamische Prozesse können sich die Fahrwasser ständig verlagern, weshalb vor dem Anlaufen der Seegatten unbedingt aktuelle Informationen zur Lage eingeholt werden sollten.

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