Afrika: Exodus und Mythos

In der letzten Aprilwoche bietet die KVHS Norden zwei Vorträge über Afrika an: Es geht um die Hintergründe der Migration und das Afrikabild des Westens.

Afrika auf dem Globus; Grafik von TUBS, CC BY-SA 3.0

Besonders durch die steigende Migration ist der Kontinent Afrika wieder ins Bewusstsein vieler Menschen in den Industriestaaten gerückt. Mit den Hintergründen des „afrikanischen Exodus“ beschäftigt sich die Politologin Adji C. Gaye von der Stabsstelle Integration der Stadt Marburg am Mittwoch, 26. April 2017 ab 18:45 Uhr in der KVHS Norden. Vor allem die widersprüchliche Entwicklungs-, Fischerei- und Agrarpolitik der EU in Subsahara-Afrika und die Folgen der Wirtschaftsabkommen mit Afrika führen zu einer rasanten Entwicklung der Migrationsbewegungen nach Europa.

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Afrika gibt es nicht.

Die Mehrheit der Deutschen weiß nichts wirklich über Afrika und afrikanische Verhältnisse, hat aber eine Meinung. Dies ist die Beobachtung von Manfred Weule, der als Vorsitzender des Mate ni kani e.V. mit Bildungsprojekten vor allem im Niger aktiv ist. Am Donnerstag, 27. April 2017 räumt er ab 19:30 Uhr in der KVHS Norden unter der Überschrift „Afrika gibt es nicht“ mit den Mythen eines Kontinents auf. Afrika scheint irgendwie fremd und vertraut zugleich. Warum dies so ist, warum wir heute noch auf koloniale Denkmuster, Mythen und Konzepte des 19. Jahrhunderts in unserem Denken über Afrika zurückgreifen, ist Gegenstand dieses Vortrags.

Der Eintritt beträgt jeweils 5 Euro.

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  • Am 28. Juni geht es im Vortrag von Dr. Christine Hackenesch in der KVHS Norden um die richtige Entwicklungspolitik für die Staaten Afrikas.
  • Die KVHS Norden beschäftigt sich in diesem Semester in einer Vortragsreihe mit den Ursachen und Folgen der Migration von Afrika nach Europa.

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